Behandlung von oraler Mukositis

Behandlung von oraler Mukositis

Bild © Christiane Rex
2017 - 1

Die orale Mukositis (Mundschleimhautentzündung) ist eine der häufigsten Nebenwirkungen, die bei einer chemotherapeutischen Behandlung auftreten kann. Durch aufgeworfenes Zahnfleisch und eine stark ulzerierende Mundschleimhaut ist es für den betroffenen Patienten unmöglich zu sprechen oder wie gewohnt zu essen. Sehr starke Schmerzen und ein ständiger zäher (oder auch fehlender) Speichelfluss schränken die Lebensqualität des Patienten drastisch ein und beeinflussen sogar den Behandlungserfolg. Die Low-Level-Lasertherapie (LLLT) setzt an diesem Punkt an. Durch die spezielle Wellenlänge des ausgestrahlten Lichtes dringt dieses tief in die Schleimhaut ein und fördert die schnellere Abheilung der oralen Mukositis. Auf der anderen Seite bewirkt der Einsatz der LLLT eine sehr rasche und deutliche Schmerzlinderung beim Patienten.

Die LLLT kann aber nicht nur therapeutisch, sondern auch prophylaktisch eingesetzt werden, sodass eine stark ausgeprägte Mundschleimhautentzündung vermieden wird. Dadurch bleibt die Lebensqualität des Patienten erhalten und der Behandlungserfolg wird positiv beeinflusst.

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