Deeskalationstraining im Krankenhaus

Deeskalationstraining im Krankenhaus

Bild © Wilfried Wessel
2016 - 1

Für Beschäftigte im Krankenhaus ist eine Auseinandersetzung mit herausforderndem, unerwünschtem Verhalten – von verbaler Aggression bis hin zu tätlichen Übergriffen – leider an der Tagesordnung. Denn immer wieder werden sie in unterschiedlicher Form mit Aggression und Gewalt konfrontiert. Dies darf jedoch nicht bedeuten, dass Pflegekräfte und Ärzte ein solches Verhalten klag- und schutzlos hinnehmen. Gerade im Umgang mit aggressivem oder gewalttätigem Verhalten spiegelt sich eine professionelle Haltung der einzelnen Mitarbeiter sowie die Verantwortung des Arbeitgebers, für einen sicheren Arbeitsplatz zu sorgen, wider. Um sich die Möglichkeiten im Umgang mit unerwünschtem Verhalten bewusst zu machen und hierzu die eigenen Kompetenzen zu erweitern, bedarf es entsprechender Informationen und Schulungsmaßnahmen. Denn viele Situationen lassen sich durch gezielte Maßnahmen und Verhaltensmuster der Pflegekräfte entschärfen. In Einrichtungen mit besonders erhöhtem Risiko wie Psychiatrischen Kliniken sind Schulungsmaßnahmen etabliert oder werden eingeführt. In Allgemeinkrankenhäusern, gerade in somatischen Bereichen, trifft aggressives Verhalten jedoch oft auf nicht ausreichend geschultes Personal. Hier bietet dieser Text erste Hilfestellungen.

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