Die Ernährung kritisch erkrankter Patienten

Die Ernährung kritisch erkrankter Patienten

Mangelernährung im Krankenhaus ist ein Phänomen, dessen Gesamtfallzahl ansteigend ist. Neben den medizinischen Folgen entstehen dadurch auch zusätzliche Kosten für das Gesundheitssystem. Es wird angenommen, dass der demografische Wandel die Problematik in der Zukunft weiter verstärken wird. (1) Die S2k-Leitlinie für klinische Ernährung bietet umfassende Empfehlungen hinsichtlich der Erfassung des Ernährungszustands und spricht Empfehlungen für eine adäquate klinische Ernährung kritisch erkrankter Patienten auf der Intensivstation aus. (2) Da die Patienten nach ihrem Aufenthalt auf der Intensivstation in der Regel auch auf der allgemeinen Pflegestation unter der Mangelernährung leiden, ist es wichtig, Auszubildende zu diesem Thema anzuleiten. Weiterhin gehören Aufgaben wie die Anlage und die Pflege einer Ernährungssonde in das Tätigkeitsfeld einer jeden Pflegefachkraft. Zudem wird die parenterale Ernährung auch auf allgemeinen Pflegestationen durchgeführt und gehört somit zum Aufgabenbereich jeder Pflegefachkraft mit mindestens 3-jähriger Ausbildung respektive Studium. Daneben ist es in einzelnen Ausbildungsstätten üblich, dass Auszubildende auch auf Intensivstationen einen praktischen Einsatz absolvieren. (3)

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