Psychohygiene & Selbstfürsorge

Psychohygiene & Selbstfürsorge

Wenn man einen Beruf ausübt, in dem es darum geht, sich ganzheitlich um andere Menschen zu kümmern, zehrt diese Aufgabe auch immer an den eigenen Energiereserven.
Dass das eigene Wohl und die eigene seelische, psychische und physische Gesundheit an erster Stelle stehen sollten, nehmen viele Menschen gar nicht bewusst wahr.

Noch immer sind Begriffe wie „Selbstliebe“, „Selbstfürsorge“ und „Psychohygiene“ in unserer Gesellschaft mit einem dezenten Egoismus-Stempel versehen – und das völlig zu Unrecht.
Für sich selbst da zu sein, seine Freizeit nach dem eigenen Geschmack zu gestalten, sich nicht und niemals für Auszeiten, Pausen oder Ruhephasen zu schämen oder gar zu rechtfertigen sind Voraussetzungen dafür, mit ganzem Herzen und aller erlernter Fachkompetenz andere umsorgen und pflegen zu können.

Dazu gehört auch wahrzunehmen, welche Menschen oder Umstände auf Dauer mehr Energie ziehen als geben.
Und auch von Zeit zu Zeit Nein zu sagen gehört zur Selbstfürsorge. Denn wie soll man anderen gerecht werden, wenn man selbst am Ende seiner Kräfte steht und gefühlt nur noch funktioniert wie ein ferngesteuerter Roboter?

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