Rubriken: Klinische Abläufe

Jahr:
Ausgabe:
2020 - 4
Schlechter Schlaf führt – neben anderen körperlichen und psychischen Belastungen – zu Angst oder Depressionen, kann ein Delir verstärken und lässt Schmerzen und Atemnot zunehmen. (4) Etwa 1/4 der Bevölkerung leidet unter Schlafstörungen. Die zusätzliche körperliche und geistige Belastung bei Men- schen mit begrenzter Lebenserwartung führt vermutlich zu einer noch höheren Anzahl an Betroffenen in...
© Tawesit adobestock
2020 - 3
Während einer Chemotherapie tritt bei vielen Patienten das sogenannte ANE-Syndrom auf. Dieses bezeichnet eine Kombination aus Nausea (Übelkeit) und Emesis (Erbrechen), welche zu Anorexie (starke Gewichtsabnahme) führen können. Zumeist verschreiben Ärzte direkt zur Chemotherapie Medikamente, welche die Übelkeit eindämmen sollen. Häufig leiden Patienten dennoch unter Übelkeit und Erbrechen und brauchen zusätzliche Unterstützung. Weiterführende Maßnahmen wie...
2020 - 1
Bei der Organspende im Krankenhaus kommt Pflegekräften eine tragende Rolle zu. Sie übernehmen nicht nur die Verantwortung für die Pflege des Organspenders, sondern ebenfalls die Betreuung der Angehörigen. Auch die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team ist ein entscheidender Faktor. Da Pflegekräfte ganz unterschiedliche Einstellungen zur Organspende haben, nehmen sie unmittelbar Einfluss auf die Entscheidung der Angehörigen...
© pololia adobestock
2020 - 2
Patienten, die eine Chemotherapie erhalten, erfahren verschiedenste Belastungen und Nebenwirkungen. Häufig ist die Beeinträchtigung durch diese sehr groß und bestimmt einen wesentlichen Teil des Alltags. Bei den kurzen Kontakten mit den Patienten, die im Rahmen der Versorgung in der ambulanten Pflege entstehen, ist es oft schwierig, die betroffenen Personen optimal zu unterstützen. Den Pflegenden fehlt...
© Henrie adobestock
2019 - 4
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, sagt der Volksmund. Kommt es zu Krankheiten, gerät ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens außer Kontrolle. Der Magen hat viele Funktionen, die dem Menschen helfen, Nährstoffe aufzunehmen, um somit Energie für das tägliche Leben zu bekommen. Die Hauptaufgabe des Magens ist es, die Nahrung vorübergehend zu speichern,...
© sudok1 fotolia.com
2019 - 2
er Nachtdienst im Krankenhaus sieht eine Vielzahl an Aufgaben für die Pflegenden vor. Diese Aufgaben werden nicht selten auf nur sehr wenigen Schultern verteilt und der Personalschlüssel in der Nacht ermöglicht oft keine patientenadäquate Versorgung. Nachtdienste bringen Gesundheitsrisiken für Pflegende und beeinflussen auch das Sozialleben. Pflegende können durch gesunden Schlaf, gute Ernährung oder eine ausreichende...
© Julia Riedel
2019 - 3
1930 erhielt Karl Landsteiner den Nobelpreis für Medizin. Seine Forschung widmete sich der Frage, warum menschliches Blut sich nicht ohne Weiteres auf einen anderen Menschen übertragen lässt. Er entwickelte das AB0-System der Blutgruppen und beschrieb die Unverträglichkeitsreaktionen, die auftreten, wenn das Blut eines Menschen mit inkompatiblem Spenderblut vermischt wird. Damit legte er den Grundstein für...
© Julia Riedel
2018 - 4
Bereits im 18. Jahrhundert entdeckten der Schwede Carl Wilhelm Scheele und der Brite Joseph Priestley unabhängig voneinander den Sauerstoff. Bis das lebenswichtige Gas allerdings therapeutisch nutzbar gemacht werden konnte, vergingen etwa 130 weitere Jahre. Erst 1902 war die Medizintechnik so weit fortgeschritten, dass Sauerstoff aus Flaschen über Druckregulationsventile appliziert werden konnte. Heute unterstützt die Sauerstofftherapie...
© Dominik Zergiebel
2018 - 2
Die Besonderheiten der neurologischen und neurochirurgischen Frührehabilitation verlangen ein spezielles pflegerisches und medizinisches Wissen. Insbesondere das Entwöhnen vom Beatmungsgerät, das sogenannte Weaning, nimmt einen hohen Stellenwert ein. Die Grundlagen einer Behandlung sind in der Leitlinie „Besonderheiten des prolongierten Weanings in der neurologischen-neurochirurgischen Frührehabilitation“ – herausgegeben von der Weaning-Kommission der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V....
© Resmed
2018 - 3
Unter dem Begriff der nicht-invasiven Beatmung (NIV – Non-Invasiv Ventilation) werden alle Beatmungsverfahren zusammengefasst, die weder einen endotrachealen Tubus noch eine Tracheostomaanlage mit Trachealkanüle nutzen. Eine nicht-invasive Beatmung ist sowohl eine Notfallmaßnahme bei einem akuten Atemversagen in der Klinik als auch eine Beatmungstherapie für längerfristige chronische Atemprobleme im Pflegeheim oder zu Hause. Besonders Patienten mit...
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